Die Topeinkommen in der Schweiz seit 1980: Verteilung und Mobilität

Seit zwanzig Jahren steigen die Topeinkom­men in der Schweiz. Das Top 1% Prozent der Steuerzahlen­den ver­fügt inzwis­chen über mehr als zehn Prozent der Gesamteinkom­men. Auch die glob­ale Finanzkrise 2008–2009 hat dem weltweit­en Aufwärt­strend bei den Topeinkom­men keinen Abbruch getan. Beson­ders aus­geprägt ist der Anstieg unter den Super­re­ichen, dem Top 0.01% oder den 450 reich­sten Steuerzahlen­den in der Schweiz.

Social Change in Switzerland

Ver­sion française

Verteilungs­fra­gen haben weit­er­hin Hochkon­junk­tur. Spätestens seit der Finanzkrise 2008 ist das The­ma auch vom poli­tis­chen Diskurs nicht mehr wegzu­denken. Son­st mark­tlib­er­al geprägte Organ­i­sa­tio­nen wie der IMF oder die OECD haben die wach­sende Ungle­ich­heit als Prob­lem für die Gesellschaft und für ein nach­haltiges Wirtschaftswach­s­tum erkan­nt (vgl. OECD, 2008, 2012, 2015, Ostry et al. 2014). Die Topver­di­enen­den sind dabei ver­mehrt in den Fokus gerückt. In der Schweiz zeigte sich dies an Volks­begehren wie der Abzock­er-Ini­tia­tive oder der 1:12 Ini­tia­tive, welche bei­de auf eine Eindäm­mung der Top-Saläre abziel­ten.

Wir wis­sen, dass die Topeinkom­men steigen, aber wie lange kann sich jemand an der Spitze der Einkom­men­spyra­mide hal­ten? Hat mit dem Anstieg der Topeinkom­men auch die Einkom­mensmo­bil­ität in den Top­grup­pen zugenom­men? Falls dem so ist, hat die Ungle­ich­heit der „Leben­seinkom­men“ nicht zwin­gend zugenom­men und Befürch­tun­gen, dass die Reich­sten immer weit­er abdriften, wären zu rel­a­tivieren. Mein Beitrag geht dieser Frage auf den Grund.

Entwicklung der Top-Einkommen in der Schweiz

In der Schweiz sind die Top-Einkom­men in den let­zten Jahren weit­er angestiegen. Föll­mi und Mar­tinez (2016, 2017) zeich­nen diese Entwick­lung für die Schweiz in der lan­gen Frist nach. Abbil­dung 1 zeigt wie das reich­ste Prozent der Steuerzahler in der Schweiz im inter­na­tionalen Ver­gle­ich in der lan­gen Frist eine erstaunlich sta­bile Entwick­lung aufweist. Das reich­ste Prozent der Steuerzahler ver­fügte über die gesamte Zeitspanne durch­schnit­tlich über 9.8% des Gesamteinkom­mens. Der Aufwärt­strend ist beson­ders aus­geprägt unter den Super­re­ichen, dem Top 0.01% oder den 450 reich­sten Steuerzahlern. Während die Top 10% und auch das Top 1% in der Langfrist­be­tra­ch­tung noch eine rel­a­tiv sta­bile Entwick­lung aufzeigen, zieht das Top 0.01% der Reich­sten ein­deutig davon.

grafik-1

Neben der Entwick­lung der Gesamteinkom­men aus Steuer­dat­en inter­essiert ins­beson­dere auch die Entwick­lung der Arbeit­seinkom­men. Let­ztere bilden für die grosse Mehrheit der Bevölkerung die Hauptein­nah­me­quelle. Wie Abbil­dung 3 zeigt, sind in der Schweiz die Einkom­men des Top 1% und Top 0.1% aller Arbeit­nehmenden und Selb­ständi­gen seit den 1990er Jahren angestiegen. Das best­bezahlte Prozent der Arbeit­skräfte bezog 2010 8% aller AHV-pflichti­gen Arbeit­seinkom­men.

Als Gründe für den Anstieg der Topeinkom­men wer­den ver­schiedene Fak­toren disku­tiert, beispiel­sweise tief­ere Steuern auf hohe Einkom­men (Piket­ty, Saez, Stantche­va, 2014), tech­nol­o­gis­ch­er Wan­del und der damit ver­bun­dene Anstieg der durch­schnit­tlichen Fir­men­grösse, was Spitzen­tal­ente und Topver­di­enende beson­ders bevorteilt (Gabaix und Landi­er, 2008), grössere Märk­te dank der zunehmenden Glob­al­isierung (Mankiw 2013), oder der Ein­fluss der Vergü­tung­sprak­tiken einzel­ner Branchen wie dem Finanzsek­tor (Gode­chot 2012).

grafik-3

Einkommensmobilität: Wie lange halten sich Topverdienende an der Spitze?

Die beschriebene Entwick­lung der Topeinkom­men in der Schweiz bietet jew­eils eine Momen­tauf­nahme der Ungle­ich­heit. Topeinkom­men­san­teile und auch andere Ungle­ich­heits­masse messen jew­eils die Verteilung zu einem bes­timmten Zeit­punkt. Wer­den sie jährlich gemessen, sagen sie zwar etwas darüber aus, wie sich die höch­sten Einkom­men im Ver­hält­nis zu allen Einkom­men im Laufe der Zeit entwick­elt haben. Wie sich aber die Einkom­men einzel­ner Indi­viduen über die Zeit entwick­eln, ver­rat­en diese Zahlen nicht. So bleibt unklar, ob es jedes Jahr diesel­ben Per­so­n­en unter das Top 1% schaf­fen, oder ob sich diese Gruppe von Spitzen­ver­di­enen­den jedes Jahr neu zusam­menset­zt.

Gini-Index
Wie stark Einkom­mensmo­bil­ität die Ungle­ich­heit in der Schweiz reduziert, kann mit Hil­fe des Gini-Index gemessen wer­den. Ein (hypo­thetis­ch­er) Gini-Index von 1 bedeutet max­i­male Ungle­ich­heit: eine Per­son in der Gesellschaft ver­fügt über das gesamte Einkom­men, alle anderen haben ein Einkom­men von Null. Haben alle das­selbe Einkom­men, existiert dage­gen keine Einkom­men­su­n­gle­ich­heit und der Gini-Index beträgt 0.

Wer­den statt des jährlichen Einkom­mens die Durch­schnitt­seinkom­men der­sel­ben Per­son gemit­telt über 3 oder 5 Jahre als Grund­lage für die Berech­nung des Gini-Index ver­wen­det, fall­en ausseror­dentlich hohe oder ausseror­dentlich geringe Einkom­men eines Jahres weniger ins Gewicht. Einkom­menss­chwankun­gen, welche beispiel­sweise auf­grund eines ein­ma­li­gen Bonus oder wegen Erwerb­saus­fällen während ein­er Weit­er­bil­dung entste­hen, wer­den so geglät­tet und über mehrere Jahre verteilt.

Der Gini der über mehrere Jahre gemit­tel­ten Einkom­men ist ab Mitte der 1990er Jahre genau­so angestiegen wie der Gini der jährlichen Einkom­men. Die bedeutet, dass Einkom­mensmo­bil­ität dem Anstieg der Ungle­ich­heit nicht ent­ge­gen­wirken kon­nte.

Eine Analyse der Entwick­lung der Ungle­ich­heit in der Schweiz sollte deshalb auch diese Entwick­lun­gen auf der indi­vidu­ellen Ebene, die Einkom­mensmo­bil­ität, messen. Wenn in der gle­ichen Zeit, in welch­er die jährliche Einkom­men­skonzen­tra­tion zugenom­men hat, auch die Wahrschein­lichkeit, es ein­mal unter die Top 1% zu schaf­fen, gestiegen ist, bleibt die Verteilung der „Leben­seinkom­men“ unter Umstän­den unverän­dert.

Ein gebräuch­lich­es Mass für die Einkom­mensmo­bil­ität an der Spitze der Verteilung ist die Verbleib­er­ate in ein­er bes­timmten Einkom­mensgruppe nach beispiel­sweise 5 Jahren. Je geringer die Per­sis­tenz in ein­er Gruppe aus­fällt, umso höher ist die Mobil­ität. Abbil­dung 4 zeigt den Anteil der Topver­di­enen­den, die sich auch nach mehreren Jahren erneut unter den Top 1% befind­en[1]. Von jenen, die im Jahr 2000 unter den Top 1% waren, find­en sich 10 Jahre später 37% in dieser Einkom­mensgruppe wieder. In den 1980er Jahren lag dieser Wert noch über 40%. Die Einkom­mensmo­bil­ität hat im Ver­lauf der 1980er Jahre also zugenom­men. Seit Ende der 1990er Jahre, also seit dem beobachteten Anstieg der Topeinkom­men, ist sie jedoch sta­bil geblieben.

Für Frauen war die Verbleibedauer unter den Top 1% stets unter­durch­schnit­tlich. Diesel­ben Gründe, die dazu führen, dass der Frauenan­teil unter den Top 1% tief ist,  ver­ringern auch die Wahrschein­lichkeit, länger im Top 1% zu bleiben: Teilzeit­pensen, Fam­i­lien­ar­beit und Erwerb­sun­ter­brüche sowie die Wahl bes­timmter Berufs­felder. Durch den Anstieg der Mobil­ität ins­beson­dere in den 1980er Jahren ist dieser Geschlechterun­ter­schied zwar zurück­ge­gan­gen, gän­zlich ver­schwun­den ist er jedoch nicht.

Typ­isch für die Mobil­ität sind fol­gende Merk­male: Sie ist am oberen und unteren Ende der Verteilung am ger­ing­sten. Dabei ist sie in der Regel am unteren Ende der Verteilung höher als bei den Topeinkom­men. Der Auf­stieg von ganz unten ist also wahrschein­lich­er als der Fall von ganz oben.

grafik-4

Die hier betra­chteten Mobil­itäts­masse beschränken sich auf die Arbeit­seinkom­men einzel­ner Per­so­n­en. Das Haushalt­seinkom­men ist noch ungle­ich­er verteilt und auch die Per­sis­tenz dürfte höher aus­fall­en. Das Haushalt­seinkom­men umfasst daneben auch Kap­i­taleinkün­fte und Sozial­trans­fers sowie das Einkom­men des Ehep­art­ners.  Haushalte mit hohen Arbeit­seinkom­men erzie­len in der Regel auch höhere Kap­i­taleinkün­fte, und auch das Einkom­men der Ehep­art­ner ist pos­i­tiv kor­re­liert.

Wer sind die Topverdienenden in der Schweiz?

Ins Top 1% schaffte es 2010, wer ein Brut­toeinkom­men von 315’000 CHF erzielte, fürs Top 10% reicht­en 126’000 CHF. Bish­er war wenig bekan­nt darüber, wer diese Topver­di­enen­den in Bezug auf per­sön­liche Merk­male wie Geschlecht oder Nation­al­ität sind. Da in den Steuer­sta­tis­tiken ein Steuerzahler nicht zwin­gend eine Einzelper­son ist, son­dern dahin­ter auch ein gemein­sam besteuertes Ehep­aar ste­hen kann, sind Steuer­dat­en nicht geeignet, um beispiel­sweise Geschlechterun­ter­schiede zu unter­suchen. Anhand von Dat­en aus der AHV-Sta­tis­tik ist es erst­mals möglich aufzuzeigen, wie sich die Gruppe der Topver­di­enen­den zusam­menset­zt.

Das augen­fäl­lig­ste Resul­tat ist, dass Frauen unter den Best­bezahlten 10% und mehr noch unter den Top 1% stark unter­vertreten sind. Obwohl Frauen 2010 ins­ge­samt rund 46% der aktiv­en Beschäftigten in der AHV-Sta­tis­tik aus­macht­en, lag ihr Anteil unter den Top 10% ger­ade ein­mal bei 14% (Abbil­dung 6). Die Gründe für die geringe Anzahl Frauen im Topeinkom­mensseg­ment sind viel­seit­ig und wer­den in der Lit­er­atur bre­it disku­tiert[3].

grafik-6

Ein anderes Bild zeigt sich beim Anteil der im Aus­land gebore­nen Beschäftigten an der Spitze der Einkom­men­spyra­mide. Diese waren im Ver­gle­ich zu Ihrem Anteil in der Grundge­samtheit der AHV-Pflichti­gen stets gut vertreten. In diesen Zahlen spiegelt sich die starke inter­na­tionale Aus­rich­tung der Schweiz­er Wirtschaft in den let­zten 20 Jahren. Die Schweiz behei­matet 36 multi­na­tionale Unternehmen. Hinzu kommt eine grosse Anzahl aus­ländis­ch­er Unternehmen und Sta­tus­ge­sellschaften mit Sitz in der Schweiz. Diese erhöhen die Nach­frage nach aus­ländis­chen Fachkräften. Gle­ichzeit­ig macht das tra­di­tionell gün­stige Steuerk­li­ma die Schweiz zu einem attrak­tiv­en Stan­dort für gutqual­i­fizierte aus­ländis­che Arbeit­skräfte[4]

grafik-7

Schlussfolgerungen

Der jüng­ste Anstieg der Einkom­men­su­n­gle­ich­heit geht vor allem auf den Anstieg der Löhne bei den Best­bezahlten zurück. Dieser Anstieg wurde nicht durch eine erhöhte Einkom­mensmo­bil­ität kom­pen­siert. Rund 80% der Top 1% sind auch nach einem Jahr noch in dieser Gruppe. Nach 10 Jahren find­en sich 37% unter den Top 1% wieder. So ist denn auch die Ungle­ich­heit der über mehrere Jahre gemit­tel­ten Einkom­men gestiegen. Weit­er zeigt die Auswer­tung der AHV-Sta­tis­tik, dass Frauen in den Top­grup­pen stark unter­vertreten sind. Obwohl 46% der aktiv­en Beschäftigten weib­lich sind, lag 2010 der Frauenan­teil im Top 1% unter 10%. Über­pro­por­tion­al vertreten sind im Aus­land geborene Per­so­n­en: Sie stellen einen Drit­tel des Top 1% dar.

Lange Zeit sahen Ökonomen Einkom­men­su­n­gle­ich­heit als notwendi­ges Übel, um die Wirtschaft in Schwung zu hal­ten. Ungle­ich­heit schaffte in ihren Augen die nöti­gen Anreize, sich durch harte Arbeit sel­ber ein­mal vom sprich­wörtlichen Teller­wäsch­er zum Mil­lionär hochzuar­beit­en. Einkom­men­su­n­gle­ich­heit geht in dieser Sicht jedoch Hand in Hand mit der Einkom­mensmo­bil­ität (Gar­nero et al. 2016). Inzwis­chen hat die Ungle­ich­heit – und ins­beson­dere die Konzen­tra­tion der Topeinkom­men – Aus­masse erre­icht, welche auch unter Ökonomen die Debat­te um Effizienz und Verteilung neu belebt hat.


[1] Bedin­gung ist nicht, dass sie sich in jedem dazwis­chen­liegen­den Jahr auch unter den Top 1% befind­en. Diese Kon­ven­tion hat sich in der Lit­er­atur ver­bre­it­et, weil in anderen Län­dern nicht immer für jedes Jahr Dat­en zur Ver­fü­gung ste­hen.

[2] In der AHV-Sta­tis­tik ist es nicht möglich, für Teilzeit­pensen zu kor­rigieren. Ein Teil des Anstiegs im Gini-Index der Brut­tolöhne dürfte deshalb auch auf die Zunahme der Teilzeitar­beit zurück­zuführen sein.

[3] In der Lit­er­atur wer­den ver­schiedene Gründe für die Unter­vertre­tung von Frauen in Top-Posi­tio­nen disku­tiert: Kar­riere-Unter­brüche wegen Fam­i­lien­grün­dung, ver­mehrte Teilzeitar­beit, die Wahl bes­timmter Berufe oder Branchen, geschlechter­spez­i­fis­che Ein­stel­lun­gen gegenüber Wet­tbe­werb am Arbeit­splatz (Nieder­le und Vester­lund, 2007) und die Gestal­tung des Auswahlver­fahrens, soziale Net­zw­erk­ef­fek­te (Ginal­s­ki, 2016; Ioan­nides und Datch­er Loury, 2004), sowie (unter­be­wusste) Vor­ein­genom­men­heit, welche bei Ein­stel­lungsver­fahren Män­ner bevorzugt (Goldin und Rouse, 2000).

[4]Auch Selb­ständi­ge sind unter den Topeinkom­mens­beziehen­den sehr gut vertreten. Über den gesamten Zeitraum hin­weg lag ihr Anteil unter den bestver­di­enen­den 5% bei 20%, und damit dop­pelt so hoch wie in der Grundge­samtheit der Beschäftigten. Beim Top 1% und Top 0.1% liegen die Anteile noch höher, allerd­ings ist dort ein Abwärt­strend zu beobacht­en. Dieser begann 1997, just dem Jahr, in welchem die Unternehmenss­teuer­reform I angenom­men wurde. Die Ver­mu­tung liegt nahe, dass ein Teil der sehr erfol­gre­ichen ehe­mals Selb­ständi­gen durch eine Änderung der Rechts­form, z.B. zu ein­er AG, zumin­d­est formell in die abhängige Beschäf­ti­gung überge­gan­gen ist. Für Beruf­s­grup­pen wie Ärzte und Recht­san­wälte scheint es dafür zumin­d­est anek­do­tis­che Evi­denz zu geben.


Bib­li­ogra­phie

  • Föll­mi, R. und Martínez, I. (2016) “Volatile Top Income Shares in Switzer­land? Reassess­ing the Evo­lu­tion Between 1981 and 2010”, Review of Eco­nom­ics and Sta­tis­tics, forth­com­ing.
  • Föll­mi, R. und Martínez, I. (2017) “Die Verteilung von Einkom­men und Ver­mö­gen in der Schweiz”, UBS Cen­ter Pub­lic Papers, Nr. 6, Novem­ber 2017.
  • Gar­nero, A., Hijzen, A. und Mar­tin, S. (2016) “More unequal, but more mobile? Earn­ings inequal­i­ty and mobil­i­ty in OECD coun­tries”, OECD Social, Employ­ment and Migra­tion Work­ing Papers No. 177.
  • Ginal­s­ki, S. (2016), “Frauen an der Spitze schweiz­erisch­er Grossun­ternehmen: Eine his­torische Analyse der Geschlechterungleichheiten”,Social Change in Switzer­land, Nr. 7.
  • Goldin, C., und Rouse, C. (2000). “Orches­trat­ing Impar­tial­i­ty: The Impact of ‘Blind’ Audi­tions on Female Musi­cians”, Amer­i­can Eco­nom­ic Review, 90(4), pp.715–741.
  • Ioan­nides, Y. M., und Datch­er Loury, L. (2004). “Job infor­ma­tion net­works, Neigh­bor­hood Effects, and Inequal­i­ty”, Jour­nal of Eco­nom­ic Lit­er­a­ture, 42(4), pp. 1056–1093.
  • Mankiw, N. G. (2013) “Defend­ing the One Per­cent“, Jour­nal of Eco­nom­ic Per­spec­tives, 27(3), pp. 21–34.
  • Nieder­le, M., und Vester­lund, L. (2007). “Do women shy away from com­pe­ti­tion? Do men com­pete too much?”, Quar­ter­ly Jour­nal of Eco­nom­ics, 122(3), pp. 1067–1101.
  • OECD (2008) Grow­ing Unequal? Income Dis­tri­b­u­tion and Pover­ty in OECD Coun­tries, OECD Pub­lish­ing, Paris.
  • OECD (2012) Divid­ed We Stand: Why Inequal­i­ty Keeps Ris­ing, OECD Pub­lish­ing, Paris.
  • OECD (2015) In It Togeth­er: Why Less Inequal­i­ty Ben­e­fits All, OECD Pub­lish­ing,
  • Ostry, J.D., Berg, A., und Tsan­garides, C.G. (2014). Redis­tri­b­u­tion, Inequal­i­ty, and Growth. Inter­na­tion­al Mon­e­tary Fund.
  • Piket­ty, T. (2014) Das Kap­i­tal im 21. Jahrhun­dert. München, Beck C. H.

Quelle: I. Mar­tinez (2017), Die Topeinkom­men in der Schweiz seit 1980: Verteilung und Mobil­ität. Social Change in Switzer­land N° 11. Retrieved from http://socialchangeswitzerland.ch

Bild: rawpixel.com

Print Friendly, PDF & Email