La popolazione ticinese ha fiducia nel Consiglio federale anche senza un proprio rappresentante in Governo

L’assenza di un rappresentante nel Governo federale e gli esiti discordanti scaturiti dalle urne in occasione di varie votazioni non sembrano incidere sulla fiducia che i ticinesi nutrono nei confronti del Consiglio federale. La loro fiducia è infatti uguale a quella degli aventi diritto di voto della Svizzera tedesca e della Romandia. Spesso i valori registrati in Ticino risultano perfino superiori alla media. È quanto emerge da un’analisi condotta dalla Centro di competenze svizzero in scienze sociali (FORS) di Losanna.

Les Tessinoises et Tessinois ont confiance dans le gouvernement suisse même s’ils ne sont pas représentés au Conseil fédéral

L’absence de la Suisse italienne du Conseil fédéral et les positions parfois divergentes du peuple tessinois lors de votations fédérales, ne semblent pas se répercuter négativement sur la confiance que les Tessinoises et Tessinois accordent au gouvernement. Aussi fort qu’en Suisse alémanique et en Romandie, le degré de confiance, au Tessin, est même parfois légèrement au-dessus de la moyenne. Tels sont les résultats d’une analyse menée par la Fondation suisse pour la recherche en sciences sociales (FORS), à Lausanne.

Die Tessinerinnen und Tessiner vertrauen der Schweizer Regierung – auch ohne eigenen Bundesratssitz

Die fehlende Vertretung in der Landesregierung sowie die zuweilen abweichende Meinung bei eidgenössischen Abstimmungen scheinen sich für Tessinerinnen und Tessiner nicht negativ auf das Vertrauen in den Bundesrat auszuwirken. Sie vertrauen dem Bundesrat ebenso sehr wie Stimmberechtige aus der Deutschschweiz und der Romandie. Oft liegen die Vertrauenswerte im Tessin sogar ein bisschen über dem Durchschnitt. Das zeigt eine Analyse von FORS, dem Schweizerischen Kompetenzzentrum Sozialwissenschaften in Lausanne.

Wie sich die Verteilung der Nationalratssitze auf die Kantone über die Zeit verändert hat

Der Bundesrat hat gestern bekannt gegeben, wieviele Nationalratssitze die Kantone bei den Wahlen 2019 besetzen können. Die Kantone Bern und Luzern verlieren gegenüber den Wahlen 2015 je einen Sitz, während der Kanton Genf und die Waadt einen zusätzlichen erhalten. Die Romandie ist somit für die kommende Legislatur im Nationalrat so stark vertreten wie noch nie. Wie der Nationalrat seit der Gründung des Bundesstaates gewachsen ist und wie sich die Sitzverteilung im Laufe der Zeit verändert hat, wird im Folgenden im Detail aufgezeigt.

The Best of Both Worlds? Der Bundesrat, das Tessin und die Geschlechtergleichheit

Bald ist es wieder so weit: Die Vereinigte Bundesversammlung wählt im September ein neues Mitglied in den Bundesrat. Kaum hatte Didier Burkhalter seinen Rücktritt angekündigt, machten auch schon die verschiedensten Anspruchsmeldungen die Runde. Die italienischsprachige Schweiz – das Tessin und der italienischsprachige Teil des Bündnerlands – solle vertreten sein. Jemand aus der FDP auf jeden Fall. Aber auch Ost-, Zentral- und Nordwestschweiz würden gerne wieder im Bundesrat sitzen. Und wäre es nicht ebenso an der Zeit, wieder mehr als bloss zwei Frauen in der Regierung zu haben? Doch der Reihe nach.

Kandidatinnen in Medien unterrepräsentiert, aber gleich behandelt

Unterrepräsentiert, aber nicht genderspezifisch dargestellt. Auf diesen Nenner lässt sich die Darstellung der Kandidatinnen in den Medien im Vorfeld der eidgenössischen Wahlen 2015 bringen. Dies zeigt eine Studie der Eidgenössischen Kommission für Frauenfragen EKF, des Bundesamtes für Kommunikation BAKOM und der SRG SSR.

Die SeniorInnen – der heimliche Souverän?

Über 65-Jährige weisen die mit Abstand höchste Wahlbeteiligung auf und wählen im Schnitt deutlich konservativer als ihre jüngeren MitbürgerInnen. Aufgrund gestiegener Lebenserwartung und anhaltend tiefer Geburtenrate bilden sie zudem einen immer grösseren Teil der Stimmberechtigten. Ein Experiment mit Selects-Daten zeigt, wie sich die nationalen Parteistärken veränderten, wenn die jüngeren Generationen ihre Wahlcouverts fleissiger retournieren würden.

Männer rund doppelt so häufig an Gemeindeversammlungen

Anders als bei Urnenabstimmungen beteiligen sich unterschiedliche soziale Schichten gleichermassen an Gemeindeversammlungen. Dafür offenbaren sich bei der Versammlungsdemokratie ausgeprägte Geschlechterunterschiede. Dies ergab ein Vergleich der individuellen Beteiligung an Urnen- und Gemeindeversammlungsentscheiden in der Berner Gemeinde Bolligen.

Gli italofoni sono discriminati nelle elezioni del Consiglio federale?

Il 30 aprile 1999 è stato l’ultimo giorno di lavoro di Flavio Cotti. Da allora non c’è stato più alcun membro del Consiglio federale di lingua madre italiana e questo malgrado il fatto che negli ultimi 17 anni numerosi politici ticinesi (ma nessuno del Grigioni italiano) si erano fatti avanti per occupare uno dei posti vacanti. Parliamo di Patrizia Pesenti del PSS (2002), Fulvio Pelli del PLR (2003 e 2009), Luigi Pedrazzini del PPD (2009), Ignazio Cassis del PLR (2010) e Marina Carobbio del PSS (2011). Quello che è interessante è che questi politici non sono riusciti a superare nemmeno il primo scoglio: venir inseriti nel “ticket” ufficiale del proprio partito. Gli unici che ce l’hanno fatta furono Remigio Ratti del PPD (1999) e Norman Gobbi della Lega/UDC (2015).

Le «retour en force» des entrepreneurs à l’Assemblée fédérale

Le nombre d’entrepreneurs aux Chambres fédérales a doublé entre 1980 et 2015. La professionnalisation du Parlement suisse n’a donc pas forcément affaibli les relations entre économie et politique. La forte augmentation des représentants des petites et moyennes entreprises (PME) est largement tributaire du succès de l’UDC depuis les années 1990.

Wie gerecht ist das Schweizer Wahlsystem?

DeDacto stellt in einer mehrteiligen Serie das neuste Werk “Wahlen und Wählerschaft” von Markus Freitag und Adrian Vatter vor. Der erste Beitrag stammt von Adrian Vatter. Er zeigt, wie Wahlsysteme den Charakter eines politischen Systems entscheidend prägen. In der Schweiz beeinflussen Wahlkreisgrössen und die Listenverbindungen besonders stark, wie Stimmen in Mandate umgewandelt werden. Das System benachteiligt kleine Parteien und belohnt Bündnisse. Nun wird eine Reform diskutiert.