Die SeniorInnen – der heimliche Souverän?

Über 65-Jährige weisen die mit Abstand höchste Wahlbeteiligung auf und wählen im Schnitt deutlich konservativer als ihre jüngeren MitbürgerInnen. Aufgrund gestiegener Lebenserwartung und anhaltend tiefer Geburtenrate bilden sie zudem einen immer grösseren Teil der Stimmberechtigten. Ein Experiment mit Selects-Daten zeigt, wie sich die nationalen Parteistärken veränderten, wenn die jüngeren Generationen ihre Wahlcouverts fleissiger retournieren würden.

L’immense opportunité du PLR

Après “Rechtsrutsch”, c’est “concordance” qui devient le mot-clef de cette première session de la 50ème législature. Selon les plus optimistes, le retour de deux UDC au gouvernement va permettre une plus grande capacité d’action des autorités. Une autre conclusion est toutefois plus assurée: comme au Parlement, le PLR aura aussi au Conseil fédéral un rôle

Wie gerecht ist das Schweizer Wahlsystem?

DeDacto stellt in einer mehrteiligen Serie das neuste Werk “Wahlen und Wählerschaft” von Markus Freitag und Adrian Vatter vor. Der erste Beitrag stammt von Adrian Vatter. Er zeigt, wie Wahlsysteme den Charakter eines politischen Systems entscheidend prägen. In der Schweiz beeinflussen Wahlkreisgrössen und die Listenverbindungen besonders stark, wie Stimmen in Mandate umgewandelt werden. Das System benachteiligt kleine Parteien und belohnt Bündnisse. Nun wird eine Reform diskutiert.

Stimmen verschwenden dank Listenverbindungen

Am 18. Oktober kämpfen so viele Kandidaten und Listen um den Einzug in den Nationalrat wie noch nie. 2011 ging fast jede fünfte Wählerstimme an eine Liste, von der gar niemand gewählt wurde. Stimmen für erfolglose Listen sind verschenkte Stimmen. Nur dank Listenverbindungen können diese Stimmen indirekt zu einem Mandat beitragen.