Tiefe Wahlteilnahme von Schweizerinnen und Schweizern mit Migrationshintergrund – sind die Eltern schuld?

Personen mit Migrationshintergrund nehmen meist weniger an Wahlen teil als solche ohne Migrationshintergrund – auch in der Schweiz. Doch warum ist das so? Wie eine neue Untersuchung mit den Daten der Nachwahlbefragung der Schweizer Wahlstudie Selects zeigt, hängt dies vor allem mit dem politischen Verhalten der Eltern zusammen.   Die Wahlbeteiligung der Schweizerinnen und Schweizer

Wie Globalisierung und Mediatisierung unsere Demokratien verändern

Der Nationale Forschungsschwerpunkt NCCR Democracy hat während zwölf Jahren erforscht, wie sich Demokratien im Zuge der Globalisierung wandeln, wie der Aufstieg der Populisten in Demokratien zu erklären ist und welche Rolle dabei das sich verändernde mediale Umfeld spielt. Letzte Woche wurden an der Universität Zürich die Hauptergebnisse präsentiert.

Der Bosnische Frühling: Wie die Zivilgesellschaft den Demokratisierungsprozess beeinflussen kann

Die Demokratisierung verläuft in Bosnien-Herzegovina nicht gradlinig. Das multiethische Land sucht seinen Weg in Richtung demokratischer Normalität. Auch zwanzig Jahre nach dem Friedensvertrag von Dayton scheint dieser noch unklar und lang zu sein. Doch Plenen und Konferenzen, wie beispielsweise die Veranstaltung der Offenen Universität Sarajevo, scheinen ein Lichtblick zu sein.

Männer rund doppelt so häufig an Gemeindeversammlungen

Anders als bei Urnenabstimmungen beteiligen sich unterschiedliche soziale Schichten gleichermassen an Gemeindeversammlungen. Dafür offenbaren sich bei der Versammlungsdemokratie ausgeprägte Geschlechterunterschiede. Dies ergab ein Vergleich der individuellen Beteiligung an Urnen- und Gemeindeversammlungsentscheiden in der Berner Gemeinde Bolligen.

Mehr Möglichkeit zum Mitreden – grössere Demokratiezufriedenheit: Ein Vergleich der Schweizer Kantone

Direkte, oder präziser formuliert halbdirekte Demokratie ist eine in der Schweiz besonders ausgeprägte Form der politischen Partizipation. Es gibt Hinweise darauf, dass das Mass an direkter Demokratie und die Demokratiezufriedenheit von Bürgerinnen und Bürgern zusammenhängen. Die Möglichkeit zur direktdemokratischen Partizipation ist für die Demokratiezufriedenheit wichtiger als die tatsächliche Nutzung dieser Instrumente.

Muslime in Europa – eine Minderheit, die die Demokratie zu schätzen weiss

Europäische Muslime sind deutlich zufriedener mit der Demokratie als ihre christlichen Mitbürger. Vor allem in Deutschland und Frankreich lassen sich grosse Unterschiede erkennen – trotz steigender Fremdenfeindlichkeit und Einschränkungen in der Religionsausübung. Zu diesen bemerkenswerten Resultaten kommt Dina Wyler in ihrer Bachelorarbeit. Weiter versucht sie diese einzuordnen und unternimmt einen Erklärungsversuch der höheren Demokratiezufriedenheit der Muslime.