La popolazione ticinese ha fiducia nel Consiglio federale anche senza un proprio rappresentante in Governo

L’assenza di un rappresentante nel Governo federale e gli esiti discordanti scaturiti dalle urne in occasione di varie votazioni non sembrano incidere sulla fiducia che i ticinesi nutrono nei confronti del Consiglio federale. La loro fiducia è infatti uguale a quella degli aventi diritto di voto della Svizzera tedesca e della Romandia. Spesso i valori registrati in Ticino risultano perfino superiori alla media. È quanto emerge da un’analisi condotta dalla Centro di competenze svizzero in scienze sociali (FORS) di Losanna.

Les Tessinoises et Tessinois ont confiance dans le gouvernement suisse même s’ils ne sont pas représentés au Conseil fédéral

L’absence de la Suisse italienne du Conseil fédéral et les positions parfois divergentes du peuple tessinois lors de votations fédérales, ne semblent pas se répercuter négativement sur la confiance que les Tessinoises et Tessinois accordent au gouvernement. Aussi fort qu’en Suisse alémanique et en Romandie, le degré de confiance, au Tessin, est même parfois légèrement au-dessus de la moyenne. Tels sont les résultats d’une analyse menée par la Fondation suisse pour la recherche en sciences sociales (FORS), à Lausanne.

Die Tessinerinnen und Tessiner vertrauen der Schweizer Regierung – auch ohne eigenen Bundesratssitz

Die fehlende Vertretung in der Landesregierung sowie die zuweilen abweichende Meinung bei eidgenössischen Abstimmungen scheinen sich für Tessinerinnen und Tessiner nicht negativ auf das Vertrauen in den Bundesrat auszuwirken. Sie vertrauen dem Bundesrat ebenso sehr wie Stimmberechtige aus der Deutschschweiz und der Romandie. Oft liegen die Vertrauenswerte im Tessin sogar ein bisschen über dem Durchschnitt. Das zeigt eine Analyse von FORS, dem Schweizerischen Kompetenzzentrum Sozialwissenschaften in Lausanne.

The Best of Both Worlds? Der Bundesrat, das Tessin und die Geschlechtergleichheit

Bald ist es wieder so weit: Die Vereinigte Bundesversammlung wählt im September ein neues Mitglied in den Bundesrat. Kaum hatte Didier Burkhalter seinen Rücktritt angekündigt, machten auch schon die verschiedensten Anspruchsmeldungen die Runde. Die italienischsprachige Schweiz – das Tessin und der italienischsprachige Teil des Bündnerlands – solle vertreten sein. Jemand aus der FDP auf jeden Fall. Aber auch Ost-, Zentral- und Nordwestschweiz würden gerne wieder im Bundesrat sitzen. Und wäre es nicht ebenso an der Zeit, wieder mehr als bloss zwei Frauen in der Regierung zu haben? Doch der Reihe nach.

Wie Bundesräte ihr Vokabular ändern

Von Bundesrätinnen und Bundesräten wird gemeinhin erwartet, dass sie sich ein Stück weit von ihren Parteien emanzipieren und kollegial die Gesamtinteressen der Regierung vertreten. Ob und in welchem Ausmass dies tatsächlich der Fall ist, wird in den Medien immer wieder kontrovers diskutiert. Verändert sich die Wortwahl von National- und Ständeräten, wenn sie zu Bundesräten werden? Vertreten sie tatsächlich die Interessen der Gesamtregierung? Wie diese Untersuchung zeigt, verwandeln sich parteiorienteierte National- und Ständeräte tatsächlich in auf ihr Gebiet spezialisierte Bundesräte.

Gli italofoni sono discriminati nelle elezioni del Consiglio federale?

Il 30 aprile 1999 è stato l’ultimo giorno di lavoro di Flavio Cotti. Da allora non c’è stato più alcun membro del Consiglio federale di lingua madre italiana e questo malgrado il fatto che negli ultimi 17 anni numerosi politici ticinesi (ma nessuno del Grigioni italiano) si erano fatti avanti per occupare uno dei posti vacanti. Parliamo di Patrizia Pesenti del PSS (2002), Fulvio Pelli del PLR (2003 e 2009), Luigi Pedrazzini del PPD (2009), Ignazio Cassis del PLR (2010) e Marina Carobbio del PSS (2011). Quello che è interessante è che questi politici non sono riusciti a superare nemmeno il primo scoglio: venir inseriti nel “ticket” ufficiale del proprio partito. Gli unici che ce l’hanno fatta furono Remigio Ratti del PPD (1999) e Norman Gobbi della Lega/UDC (2015).

Bundesratswahlen stehen immer mehr im medialen Fokus

Bundesratswahlen sind in den Medien ein grosses Thema, viel mehr als noch vor wenigen Jahrzehnten. Unsere Zeitreihe seit den 1960er Jahren zeigt, dass die zunehmende Aufmerksamkeit für Bundesratswahlen wohl nicht einfach daran liegt, dass der Bundesrat mächtiger und wichtiger geworden ist, sondern dass Bundesratswahlen für diejenigen Medien besonders attraktiv sind, die nach kommerziellen Medienlogiken funktionieren.

Die Wahlfreiheit der Bundesversammlung: schon viele nicht-offizielle Bundesratskandidaten gewählt

Für die kommenden Bundesratswahlen wird die SVP mehrere Kandidaten nominieren. Dafür verlangt sie von der Bundesversammlung, dass ein offizieller Kandidat gewählt wird. Sonst werde diese Person – sofern sie denn die Wahl annehme – aus der Partei ausgeschlossen. Lange lief es im Schweizer Parlament umgekehrt: die Parteien nominierten nur einen einzigen Kandidaten, dafür wahrte die Bundesversammlung ihre Wahlfreiheit und wählte regelmässig auch nicht-offizielle Kandidaten. Der Druck, offizielle Kandidaten zu wählen, wurde allerdings nicht zuerst von der SVP aufgebaut, sondern von der SP.