Ein starker Service public fördert das Vertrauen ins Mediensystem

Ein starker Service public fördert das Vertrauen ins Mediensystem. Das ist einer der Hauptbefunde der aktuellen Medienqualitäts-Forschung des fög-Forschungsinstitut Öffentlichkeit und Gesellschaft der Universität Zürich, die an der gut besuchten Medienkonferenz vom 17. November 2016 in Bern vorgestellt wurden. Das Jahrbuch Qualität der Medien – Schweiz Suisse Svizzera erscheint in diesem Jahr bereits zum siebten Mal. Neben dem Jahrbuch wurden in diesem Jahr auch zwei Vertiefungsstudien präsentiert: eine international vergleichende Analyse zum Medienvertrauen und eine weiterführende Analyse zu den News-Repertoires der Schweizer Bevölkerung.

Réformes du fédéralisme : qui de l’Allemagne ou de la Suisse s’en sort le mieux 

Fin 2016 sonne les dix ans de la réforme du fédéralisme en Allemagne. En Suisse, c’est en janvier 2018 que prendra fin la première décennie de la réforme de la péréquation financière et de la répartition des tâches (RPT). Deux réformes très similaires en termes d’attentes et d’objectifs, mais qui se distinguent radicalement par leurs résultats. Comparaison de deux systèmes fédéraux en mutation.

Risultati dello studio VOTO relativi alla votazione federale del 25 settembre 2016

Il 25 settembre scorso il popolo svizzero si è espresso sull’iniziativa “Economia verde”, sull’iniziativa “AVS plus” e sulla legge sulle attività informative. Gli argomenti di natura economica hanno portato al rifiuto delle due iniziative. L’approvazione della legge sulle attività informative è stato un sì alla sicurezza.

Résultats de l’enquête VOTO relative à la votation populaire fédérale du 25 septembre 2016

Le 25 septembre dernier, les initiatives “Economie verte” et “AVSplus”, ainsi que la loi sur le renseignement, ont été soumises à votation. Les deux initiatives ont été rejetées sur la base d’arguments économiques. L’acceptation de la loi sur le renseigement était un oui à la sécurité.

50 Jahre Année Politique Suisse: Jubiläumsveranstaltung am 24. und 25. November in Bern

Sind Stimmbürgerinnen und -bürger kompetent genug, um über komplexe Sachvorlagen zu entscheiden? Müssen sie das überhaupt sein? Oder gibt es auch ein Recht auf emotionale Abstimmungsentscheide? Und welche Rolle spielen die Medien bei der Meinungsbildung? Diese und weitere Fragen werden am 24. und 25. November im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung von Année Politique Suisse an der Universität Bern diskutiert.

Schweizer Föderalismus in Krisenzeiten: Stabilität durch Anpassungsfähigkeit

Wirtschafts- und Staatsschuldenkrisen stellen föderale Staaten vor besondere Herausforderungen. Denn im Zuge der Krisenpolitik versuchen alle Beteiligten, Vorteile auf Kosten anderer Mitgliederstaaten oder der Bundesebene herauszuschlagen. Der Schweizer Föderalismus steht im internationalen Vergleich allerdings gut da: Dank der Mischung von fiskalpolitisch autonomen Kantonen und einer stark konsensorientierten politischen Kultur kann er als besonders robust bezeichnet werden.

Effektive Politikberatung in der Praxis – was Regierungen brauchen

Wissenschaftliche Politikberatung ist aktueller denn je. Weltweit suchen Regierungen nach den besten Konfliktlösungsstrategien. Die Herausforderung besteht darin, die Perspektiven auf die internationale Politik flexibel zu wechseln und eine aktive Bereitschaft zum Umdenken zu zeigen. Manuela Spindler, Professorin für Wissenschaftsphilosophie sowie Theorien der Internationalen Beziehungen, ist eine bekannte Vertreterin dieser Philosophie.

Bedenkliches Demokratiedefizit der Schweiz: Ein Viertel der Bevölkerung ist von demokratischer Mitbestimmung ausgeschlossen

Die Schweiz verweigert fast einem Viertel ihrer erwachsenen Bewohnerinnen und Bewohner weitgehend die politischen Rechte. Das damit verbundene Demokratiedefizit ist in der Schweiz deutlich stärker ausgeprägt als in den allermeisten anderen europäischen Demokratien. Das zeigt der Vergleich von zwanzig EU-Staaten und der Schweiz anhand des Immigrant Inclusion Index (IMIX), der an der Universität Luzern entwickelt wurde.

Un sondage révèle un large soutien au vote électronique malgré des préoccupations liées à la sécurité

Plus de deux tiers de l’électorat suisse est favorable à l’introduction du vote électronique. Une introduction généralisée du vote par internet est considérée comme une quasi- nécessité par les personnes de moins de trente ans. Des soucis liés à la sécurité sont cependant présents et ont été exprimé en conséquence. 29 pour cent des personnes interrogées sont plutôt ou entièrement opposées au vote électronique.

E-Voting: Breite Unterstützung trotz Sicherheitsbedenken

«Langfristig sollen alle Stimmberechtigten elektronisch abstimmen und wählen können», sagte die ehemalige Bundeskanzlerin Corina Casanova kürzlich in einem Gastbeitrag in der NZZ. Noch ist es indessen nicht so weit. Im Vorfeld der Nationalratswahlen 2015 wurde beispielsweise neun Kantonen die Bewilligung zum Einsatz von E-Voting nicht erteilt. In der Bevölkerung stösst die Einführung von E-Voting dafür auf breite Zustimmung, wie unsere Untersuchung zeigt.

Das SNF-Forschungsprojekt Renten2020: Hintergrund

Arbeiten und einen Teil vom Lohn für’s Alter beiseite legen. Das ist die Idee der Rentenversicherung. Moderne Wohlfahrtsstaaten haben über die letzten Jahrzehnte komplexe Systeme entwickelt, um allen ein Alter frei von materiellen Sorgen zu ermöglichen. Veränderungen der Gesellschaft machen allerdings Reformen nötig. Auch der Bundesrat hat reagiert und will die Altersvorsorge reformieren. Wie dies gelingen kann, untersuchen wir in unserem grossen Forschungsprojekt Renten 2020 – Zukunft gestalten.

Rentenalter 67 hat im Volk schweren Stand

Rentenalter 67 senkt die Erfolgschancen der Reform der Altersvorsorge an der Urne massiv. Das hat der Nationalrat eingesehen. Ein Reformpaket mit Rentenalter 65 für beide Geschlechter hätte hingegen Chancen, vom Volk angenommen zu werden. Um die Erfolgschancen einer Reform der Sozialwerke zu erhöhen, muss dem Volk auch etwas geboten werden. Das zeigen die ersten Resultate unserer mehrjährigen Untersuchung, die das vom Bundesrat initiierte Reformprojekt Altersvorsorge 2020 begleitet.

Geschenke verteilen nach Teilnahme an Gemeindeversammlung? Keine gute Idee!

In der Schweiz nimmt durchschnittlich nur noch jeder zehnte Stimmberechtigte an Gemeindeversammlungen teil, Tendenz sinkend. Um mehr Menschen zur Teilnahme an Gemeindeversammlungen zu bewegen, lassen sich Gemeinden mittlerweile einiges einfallen. Zum Beispiel in Form von Geschenken. Das kommt aber gar nicht gut an, wie unsere Befragung zeigt.