Wie Parteien mit Vereinfachungen der Politik Wählerstimmen gewinnen

Journalisten und Beobachter suggerieren, dass die Verwendung einfacher Slogans und Sprache eine Kernsäule von Donald Trumps Kampagne zur Präsidentschaftswahl 2016 war. Einfache Messages für das Volk würden nicht nur die Aufmerksamkeit der Wähler gewährleisten, sondern auch Trumps Kontrahenten als vom Volk distanzierte Elite bloßstellen. Vor diesem Hintergrund haben wir untersucht, inwieweit politische Parteien in Deutschland und Österreich (1945-2013) diese Strategie verwenden und welche möglichen Konsequenzen die Vereinfachung des politischen Diskurses für Wähler hat.

Tiefe Wahlteilnahme von Schweizerinnen und Schweizern mit Migrationshintergrund – sind die Eltern schuld?

Personen mit Migrationshintergrund nehmen meist weniger an Wahlen teil als solche ohne Migrationshintergrund – auch in der Schweiz. Doch warum ist das so? Wie eine neue Untersuchung mit den Daten der Nachwahlbefragung der Schweizer Wahlstudie Selects zeigt, hängt dies vor allem mit dem politischen Verhalten der Eltern zusammen.   Die Wahlbeteiligung der Schweizerinnen und Schweizer

Vom Einfluss der Städte auf Bundesebene

Anders als die Kantone verfügen Gemeinden über keine Verfassungsinstitutionen, um auf die Bundespolitik Einfluss zu nehmen. Bedeutet dies aber, dass den (städtischen) Gemeinden überhaupt keine vertikalen Mitwirkungsmöglichkeiten offenstehen? In diesem Beitrag betrachten wir drei Kanäle möglicher kommunaler Mitbestimmung: Ämterkumulation, Einsitz in ausserparlamentarischen Kommissionen und Vernehmlassungsantworten. Je nachdem bestimmen die Städte schon heute oft mit.  

Wie Globalisierung und Mediatisierung unsere Demokratien verändern

Der Nationale Forschungsschwerpunkt NCCR Democracy hat während zwölf Jahren erforscht, wie sich Demokratien im Zuge der Globalisierung wandeln, wie der Aufstieg der Populisten in Demokratien zu erklären ist und welche Rolle dabei das sich verändernde mediale Umfeld spielt. Letzte Woche wurden an der Universität Zürich die Hauptergebnisse präsentiert.

Le attitudini dei cittadini mostrano che esperti indipendenti hanno ancora un ruolo da giocare nelle democrazie europee

Benché sviluppi recenti sulla scena politica indichino che il ruolo di esperti non eletti è sempre più percepito in maniera negativa nelle democrazie europee, Eri Bertsou e Giulia Pastorella sostengono che attitudini positive verso i tecnocrati rimangono prevalenti in molte democrazie cosiddette ‘avanzate’. Le autrici spiegano che i due fattori determinanti delle attitudini dei cittadini verso questi esperti sono la mancanza di fiducia nelle istituzioni politiche e la convinzione, o meno, che la democrazia sia un sistema di governo soddisfacente. Il testo si concentra quindi a spiegare la rinnovata attrattiva della ‘politica non-politica’ che si è riscontrato da dieci anni a questa parte.

Der Bosnische Frühling: Wie die Zivilgesellschaft den Demokratisierungsprozess beeinflussen kann

Die Demokratisierung verläuft in Bosnien-Herzegovina nicht gradlinig. Das multiethische Land sucht seinen Weg in Richtung demokratischer Normalität. Auch zwanzig Jahre nach dem Friedensvertrag von Dayton scheint dieser noch unklar und lang zu sein. Doch Plenen und Konferenzen, wie beispielsweise die Veranstaltung der Offenen Universität Sarajevo, scheinen ein Lichtblick zu sein.

Bosansko proljece: na koji na način može civilno društvo da utiče na demokratizaciju?

U BiH se demokratizacija ne odvija direktno. Multietnička zemlja traži svoj put u pravcu demokratske normalnosti. I poslije 20 godina dejtonskog sporazuma razvoj izgleda nejasan i dug. Plenumi i konferencije, kao što je na primjer, Otvoreni Univerzitet Sarajevo, koji se u novembru u Sarajevu održavao, izgledaju kao svjetlosni tračak.