Von Vollgeld, Notenbankgeld und Schulden – weshalb Begriffe wichtig sind

Notenbankgeld, Vollgeld und schuldfreies Geld. Was bedeuten und wie unterscheiden sich die drei Konzepte und weshalb ist das in der Diskussion um die Vollgeld‐Initiative wichtig? Dieser Beitrag zeigt, dass die Initianten mindestens zwei der drei Begriffe ungenau verwenden. Dadurch entsteht der Eindruck eines weniger fundamentalen Systemwechsels als tatsächlich vorgesehen.

Iniziativa No Billag bocciata per paura che la SRG-SSR chiudesse i battenti

Il 60 per cento dei votanti credeva che l’abolizione del canone Billag avrebbe segnato la fine della SRG-SSR. Il motivo principale per la chiara bocciatura alle urne è stato la salvaguardia di un servizio pubblico valido in tutte le regioni del Paese in generale e della SRG-SSR in particolare. Solo tra i ranghi dell’UDC si è registrata una lieve maggioranza di «Sì». Nonostante il chiaro risultato, però, il 58 per cento dei votanti è convinto che siano necessarie riforme della SRG-SSR e che la sua offerta debba essere ridimensionata. Questi sono i primi risultati dell’analisi dello studio VOTO.

Non à No-Billag par peur d’arrêt de transmission

60 pour cent des votants n’ont pas cru au maintien de la SSR sans redevances Billag. La conservation d’un service public fort dans toutes les régions du pays et, plus particulièrement, celui de la SSR sont les principales raisons du net échec de l’initiative No-Billag. À une faible majorité, seuls les sympathisants de l’UDC se sont prononcés en faveur de l’initiative. Malgré ce net rejet de l’initiative, 58 pour cent des votants souhaitent tout de même voir la SSR se réformer ainsi que son offre diminuée. Ces résultats présentés dans ce document sont le fruit de l’analyse de l’enquête VOTO.

Nein zu No Billag aus Angst vor Sendeschluss

60 Prozent der Stimmenden glaubten nicht an ein Fortbestehen der SRG ohne Billag-Gebühren. Der Erhalt eines starken Service public in allen Landesregionen im Allgemeinen und der SRG im Besonderen waren denn auch die Hauptgründe für das deutliche Scheitern der No-Billag-Initiative. Einzig unter Sympathisantinnen und Sympathisanten der SVP legte eine knappe Mehrheit ein Ja in die Urne. Trotz der deutlichen Ablehnung der Initiative wünschen sich 58 Prozent der Stimmenden, dass sich die SRG reformiert und ihr Angebot reduziert. Dies zeigt die aktuelle Voto-Studie.

Wer sich vor einer Abstimmung mittels wissenschaftlicher Fakten informiert

Stützen sich Stimmbürgerinnen und Stimmbürger vor Abstimmungen auf wissenschaftliche Fakten oder vertrauen sie der Meinung anderer? Und welche Eigenschaften von Personen begünstigen die Wahl von wissenschaftlichen Fakten? Wir haben diese Fragen mittels einer Befragung mit Studierenden untersucht: Vier von fünf Personen informierten sich durch wissenschaftlich belegte Fakten, um einen Entscheid zu treffen. Die Meinung anderer bildete nur selten eine Entscheidungsgrundlage.

Quel avenir pour la réforme de la prévoyance vieillesse en Suisse? Leçons à tirer des expériences faites en Suisse et en Europe

Le peuple suisse a refusé le 24 septembre 2017 le projet de réforme de la prévoyance vieillesse 2020. Certaines réserves, émises à droite comme à gauche, l’ont fait échouer à une mince majorité. La réforme de la prévoyance vieillesse donne lieu à de vives discussions chez les spécialistes de la science politique suisse. Un débat à ce sujet, ouvert par la Revue suisse de science politique, aborde les questions de savoir comment clarifier et gérer cette problématique.

Wie weiter in der Reform der Schweizer Altersvorsorge? Lehren aus Erfahrungen in der Schweiz und Europa

Die Schweizer Stimmbevölkerung hat am 24. September 2017 die Vorlagen zur Reform der Altersvorsorge 2020 verworfen. An der Urne haben Vorbehalte von rechts wie links zu einem knappen Scheitern der Vorlage geführt. Die Reform der Altersvorsorge gibt auch in der schweizerischen Politikwissenschaft reichlich Anlass zur Diskussion. Eine Debatte in der Schweizerischen Zeitschrift für Politikwissenschaft greift diese Diskussion auf und widmet sich Fragen zur Erklärung und zur Bewältigung dieser Problemstellung.

Parteien haben Altersvorsorge 2020 scheitern lassen

Am 24. September 2017 hatten das Stimmvolk über ein komplexes Massnahmenpaket zur Sanierung der ersten und zweiten Säule zu befinden. Ausschlaggebend für den Entscheid der Stimmbevölkerung war nicht deren Haltung zu Einzelaspekten, sondern ihre Parteibindung und daraus folgend die Einschätzung des Gesamtpakets.   Die Altersvorsorge 2020, die am 24. September 2017 von 52.7 Prozent der

Mit Leergeld bezahlen?

Im Dezember beriet der Nationalrat die Vollgeld-Initiative, die gemäss gestrigem Entscheid des Bundesrats am 10. Juni 2018 zur Volksabstimmung kommen wird. Das Begehren möchte die Geldschöpfung durch Privatbanken verbieten und sieht eine schuldfreie Ausgabe von in sich wertigen Schweizer Franken durch die Nationalbank vor. Sowohl das Initiativ-Komitee als auch die Gegenseite bezeichnen das von ihnen nicht bevorzugte Regime als „Leergeld-Regime“. Woher diese Wortkreation?

Riforma della previdenza per la vecchiaia: bocciata a causa di troppi motivi concorrenti

Numerosi sono i motivi che hanno determinato la bocciatura della riforma della previdenza per la vecchiaia. Il motivo prevalente è stato il supplemento di 70 CHF, seguito dall’innalzamento dell’età pensionabile delle donne e dal pacchetto di misure previste. A ben vedere, nessuno di questi motivi, preso singolarmente, sarebbe stato sufficiente per affossare la riforma. Sommati, però, hanno fatto la grande differenza.

Rejet de la réforme des retraites : la somme d’un tout

La réforme des retraites a été rejetée pour de nombreuses raisons. Le supplément mensuel de 70 CHF a été le motif le plus souvent invoqué, suivi par le relèvement de l’âge de la retraite des femmes et, enfin, l’étendue du paquet de mesures prévue. Aucun de ces motifs n’aurait pu à lui seul réduire la réforme à néant, mais la somme de ceux-ci ont forcé la majorité.

Rentenreform: Viele Jäger sind des Hasen Tod

Die Rentenreform scheiterte an einer Vielzahl von Ablehnungsgründen. Am häufigsten wurde der Zuschlag von 70 CHF genannt, gefolgt von der Rentenaltererhöhung der Frauen und dem Umfang des Grosspakets. Keines dieser einzelnen Motive alleine hätte die Rentenreform zu Fall bringen können. In ihrer Summe aber ergaben sie eine Mehrheit. Dies zeigt die Analyse der Befragung von 1’511 Stimmberechtigten im Rahmen der VOTO-Studie zur eidgenössischen Abstimmung vom 24. September 2017. Die Studie wurde vom ZDA, von FORS und dem Befragungsinstitut LINK durchgeführt und von der Bundeskanzlei finanziert.

Mit dem richtigen #Hashtag die Abstimmung gewinnen?

Die Digitalisierung verändert unsere Lebensgewohnheiten in grossem Ausmass. Auch die Politik ist davon betroffen. Wir haben mittels einer ersten empirischen Analyse zu untersuchen versucht, wie in der Schweiz ein Abstimmungskampf auf Sozialen Medien geführt wird. Unser Fazit ist zweispältig: Bisher spielen Social Media im Abstimmungskampf noch keine grosse Rolle – doch das könnte sich bald ändern.

Erfolg der Altersvorsorge 2020 an der Urne nicht garantiert

In zehn Tagen findet die Abstimmung zur Reform der Altersvorsorge 2020 statt. Inhaltlich kommt die Reform in der Bevölkerung gut an, trotzdem ist ein Erfolg der Vorlage an der Urne alles andere als garantiert. Im Folgenden zeigen wir eine Kurzübersicht über die aktuellsten Ergebnisse unserer Umfrage.

Das Ja zum Energiegesetz – Breite Zustimmung zur Energiestrategie oder hart erarbeiteter Erfolg?

Das Ja zum neuen Energiegesetz ist keine Selbstverständlichkeit. Bei energie- und umweltpolitischen Vorlagen zählt für die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger vor allem das ökologische, ökonomische und gesellschaftliche Gesamtpaket.   Am 21. Mai 2017 hat die Schweizer Stimmbevölkerung das neue Energiegesetz und damit das erste Massnahmenpaket der Energiestrategie 2050 an der Urne gutgeheissen. Auch wenn am Schluss

Loi sur l’énergie : Oui à la sortie du nucléaire et à la protection de l’environnement

L’acceptation de la loi sur l’énergie peut être interprétée comme un oui à la sortie du nucléaire et à la protection de l’environnement. Parmi les partisans, c’est le rejet de l’énergie nucléaire et les motivations écologiques qui ont déterminé le vote. Du côté des opposants, les coûts et les craintes en matière d’approvisionnement énergétique étaient les principaux motifs du non. Ces derniers n’ont cependant pas eu un grand impact du côté des partisans. C’est ce que révèle l’analyse des résultats de l’enquête VOTO relative à la votation du 21 mai 2017 menée auprès de 1518 votantes et votants.

Energiegesetz: Klares Bekenntnis zu Atomausstieg und Umweltschutz

Das Ja zum Energiegesetz kann als klares Bekenntnis zu Atomausstieg und Umweltschutz gewertet werden. Bei den Befürwortenden waren die Ablehnung der Atomenergie und umweltpolitische Gründe ausschlaggebend für den Stimmentscheid. Für die Nein-Stimmenden waren Kosten und Bedenken zur Versorgungssicherheit die häufigsten Ablehnungsgründe. Der SVP als Referendumsführerin gelang es zu wenig, ihre Anhängerschaft für das Thema zu begeistern. Dies zeigt die aktuelle VOTO-STudie zur eidgenössischen Volksabstimmung vom 21. Mai 2017.