Invitation à l’éthique de la migration: l’étrange salle d’attente

A quoi ressemblerait une politique migratoire idéale? L‘ éthique de la migration est une discipline en pleine extension. Pour y prendre goût, voici l’histoire étrange d’une salle d’attente très particulière. Réunis dans cette salle, nous ignorons tout de notre futur sur terre et de nos talents et compétences. Peut-on rêver meilleure situation que cette absence d’information pour débattre sereinement des règles migratoires que nous devrions adopter? Une expérience de pensées philosophique.

Die rechtspopulistische Wählerschaft ist unzufrieden mit der Demokratie

Die Wählerschaft von rechtspopulistischen Parteien in Europa weist eine tiefere Demokratiezufriedenheit auf als die Wählerschaft anderer Parteien. Nur in Ungarn sind rechtspopulistische Wählerinnen und Wähler deutlich zufriedener mit dem Funktionieren der Demokratie als die übrige Wählerschaft. Dies geht aus meiner Bachelorarbeit hervor, in welcher ich die politische Zufriedenheit der rechtspopulistischen Wählerschaften in zwölf europäischen Ländern untersucht habe.

Die falsche Strategie: wie Renzi den Erfolg des Verfassungsreferendums sabotiert hat

Der italienische Premierminister Matteo Renzi verband das Schicksal seiner Regierung von Anfang an mit dem Erfolg der vorgeschlagenen Verfassungsreform. Die zentralen Elemente der Reform stossen in der italienischen Bevölkerung zwar auf Zustimmung, aber die Strategie Renzis, die Reform derart zu personalisieren, scheint eher kontraproduktiv. Das zeigt eine Studie von Forschern der Universität Zürich und des Europäischen Hochschulinstitutes (EUI) in Florenz.

Irreführende Initiativtitel – Ist Nomen gleich Omen?

Die Gefahr der Irreführung durch Initiativtitel lässt sich für die Initiativen zwischen 2014 und 2016 nicht bestätigen – obwohl dieser Vorwurf insbesondere bei der Initiative für eine faire Verkehrsfinanzierung und der Pro Service Public-Initiative regelmässig vorgebracht wurde. Allerdings gibt es Initiativtitel, die sich die Stimmberechtigten besser einprägen können als andere. Dies zeigt die Analyse der Inhaltsangaben aus den Vox-Befragungen.

Abstimmungsprognose mit impliziten Messverfahren zeigt JA zur Atomausstiegsinitiative

Zum Zeitpunkt der Befragung noch unentschlossene Stimmbürger sind ein Problem für Trendbefragungen. Obwohl das in der Regel nur eine kleine Gruppe ist, können diese unentschlossenen Stimmbürger bei umstrittenen und dementsprechend knappen Abstimmungen (wie der Atomausstiegsinitiative) entscheidend sein. Die Umfrageforschung sollte darum auf Methoden zurückgreifen können, die auch für Personen, die keine Stimm- oder Wahlabsicht angeben, statistisch eine Präferenz berechnen können. Ich stelle im Folgenden ein implizites Messverfahren vor, welches unbewusste Einstellungen und Präferenzen der befragten Personen misst und im Vorfeld der Atomausstiegsinitiative zur Anwendung kam. Sämtliche auf diesen Daten beruhenden Prognosen zeigen, dass die Atomausstiegsinitiative am 27. November angenommen wird.

Campagnes négatives – c’est le ton qui fait la musique 

Les campagnes négatives sont partout, de la récente élection Américaine aux votations fédérales en Suisse. Elles ont le pouvoir de mobiliser les citoyens, mais aussi d’augmenter le cynisme et creuser le fossé entre peuple et gouvernements. Bien qu’elles aient des résultats incertains, elles émanent de considérations stratégiques ainsi que de la personnalité des candidats.   

Die SVP – die Männerpartei?

Unterstützen nur Männer die SVP? Meine Analyse zeigt, dass die geschlechtsspezifischen Unterschiede sowohl bei Wahlen als auch bei Abstimmungen über SVP-Initiativen und Referenden in die gleiche Richtung gehen. Frauen unterstützen die SVP zwar nicht überhaupt nicht, aber in einem geringeren Ausmass wie die Männer. Insgesamt ist die SVP als Partei attraktiver für Männer als für Frauen.

Back to the roots – gelingt Meinungsbildung an der Landsgemeinde besser?

Wie gut und wie ausgewogen die Stimmberechtigten über Abstimmungsvorlagen informiert sind, hängt auch davon ab, ob sie ihre Stimme an der Urne abgeben oder in einer Bürgerversammlung. Eine öffentliche Beratung mit gleichem Rederecht für alle ist nur an Versammlungen denkbar. Neue Daten zur Glarner Landsgemeinde zeigen nun, dass die Reden ihrer MitbürgerInnen eine wichtige Rolle für die Meinungsbildung der Stimmberechtigten spielen.

Sag mir, was Du liest und ich sag Dir, wie Du stimmst

In fünfzig Jahren Année Politique Suisse hat sich die Politik stark verändert, entscheidender aber noch die mediale Kommunikation über sie. Tageszeitungen als Stützpfeiler demokratischer Öffentlichkeit werden in regelmässigen Abständen totgesagt, das Leseverhalten der Bevölkerung – sofern überhaupt noch vorhanden – ist im Zeitalter von Facebook und Twitter radikalen Veränderungen unterworfen. Der mediale Wandel, der oberflächlich betrachtet Vernetzung und Vielfalt bringt, führt unter der Hand zu Isolation und Einseitigkeit. Der folgende Beitrag zeichnet die groben Linien diese Entwicklungen nach und skizziert die demokratischen Herausforderungen für die gegenwärtige Gesellschaft.

Lorsque les citoyens sont directement influencés par le contenu des médias

Les médias jouent aujourd’hui un rôle primordial dans les campagnes politiques. Cependant, la plupart des études empiriques portant sur le choix de vote des citoyens n’ont pas établi d’effets directs émanant de la couverture médiatique. L’analyse de trois votations fédérales démontre que les médias ont exercé une influence systématique pour la plus complexe et la moins familière d’entre elles – la réforme de l’imposition des entreprises II.

Est-ce que le droit de vote impose le devoir de se forger une opinion ?

Le droit de vote n’implique pas un devoir formel de se forger une opinion. Toutefois, le droit de vote implique un devoir moral d’exercer ce droit de manière responsable. Cela signifie notamment que les citoyennes et citoyens devraient prendre en compte des sources d’information et des opinions variées. Des plateformes où des opinions diverses se croisent et la mise à disposition d’informations factuelles vérifiées sont nécessaires pour faciliter une formation raisonnable des opinions.

Wie Emotionen in der Politik Sinn stiften und die Partizipation fördern

Die Schweizer Politik ist besonders intensiv auf Partizipation und konstruktive Dialoge angewiesen. Der Medienwandel bietet hierfür gerade dank einfacher emotionaler und persönlicher Ansprache eine Chance. Emotionsbewirtschaftung auf Social Media dient dabei als Katalysator und fördert den Konsum etablierter Medienmarken zur vertieften Informationsbeschaffung.

Ein starker Service public fördert das Vertrauen ins Mediensystem

Ein starker Service public fördert das Vertrauen ins Mediensystem. Das ist einer der Hauptbefunde der aktuellen Medienqualitäts-Forschung des fög-Forschungsinstitut Öffentlichkeit und Gesellschaft der Universität Zürich, die an der gut besuchten Medienkonferenz vom 17. November 2016 in Bern vorgestellt wurden. Das Jahrbuch Qualität der Medien – Schweiz Suisse Svizzera erscheint in diesem Jahr bereits zum siebten Mal. Neben dem Jahrbuch wurden in diesem Jahr auch zwei Vertiefungsstudien präsentiert: eine international vergleichende Analyse zum Medienvertrauen und eine weiterführende Analyse zu den News-Repertoires der Schweizer Bevölkerung.

Réformes du fédéralisme : qui de l’Allemagne ou de la Suisse s’en sort le mieux 

Fin 2016 sonne les dix ans de la réforme du fédéralisme en Allemagne. En Suisse, c’est en janvier 2018 que prendra fin la première décennie de la réforme de la péréquation financière et de la répartition des tâches (RPT). Deux réformes très similaires en termes d’attentes et d’objectifs, mais qui se distinguent radicalement par leurs résultats. Comparaison de deux systèmes fédéraux en mutation.

Risultati dello studio VOTO relativi alla votazione federale del 25 settembre 2016

Il 25 settembre scorso il popolo svizzero si è espresso sull’iniziativa „Economia verde“, sull’iniziativa „AVS plus“ e sulla legge sulle attività informative. Gli argomenti di natura economica hanno portato al rifiuto delle due iniziative. L’approvazione della legge sulle attività informative è stato un sì alla sicurezza.

Résultats de l’enquête VOTO relative à la votation populaire fédérale du 25 septembre 2016

Le 25 septembre dernier, les initiatives „Economie verte“ et „AVSplus“, ainsi que la loi sur le renseignement, ont été soumises à votation. Les deux initiatives ont été rejetées sur la base d’arguments économiques. L’acceptation de la loi sur le renseigement était un oui à la sécurité.