Was Online-Wahlhilfen wie Smartvote können und was nicht

Die im Zuge der Digitalisierung entstandenen Online-Wahlhilfen wie Smartvote sind beliebt. Vor den Wahlen 2015 nutzen sie 84 Prozent der National- und Ständeratskandidierenden und fast jeder 5. Wahlberechtigte. Online-Wahlhilfen versprechen uns Durchblick im Informationsdschungel. Doch können sie ihr Versprechen halten? Die folgenden fünf Punkte erklären anhand des Beispiels Smartvote, was Online-Wahlhilfen können und was nicht.

La classe moyenne suisse est en forte croissance, pas en déclin

La classe moyenne n’est pas en érosion en Suisse. Contrairement aux pays anglo-saxons, la structure des professions ne s’y est pas polarisée dans les années 1990 et 2000. Le 12ème numéro de la revue Social Change in Switzerland montre que l’emploi a surtout crû dans les métiers hautement qualifiés et diminué dans les postes à faible niveau de qualification.

Kein Niedergang, sondern Wachstum der Mittelklasse in der Schweiz

Die Mittelklasse ist nicht am Schrumpfen. Im Gegensatz zu den angelsächsischen Ländern hat sich die Berufsstruktur in der Schweiz in den 1990er und 2000er Jahren nicht polarisiert. Die zwölfte Ausgabe der Zeitschrift Social Change in Switzerland zeigt, dass die Beschäftigung vor allem in den hochqualifizierten Berufen gewachsen und den niedrig qualifizierten Berufen geschrumpft ist.

Das Verordnungsveto – aus einer parlamentarischen Sichtweise beleuchtet

Der Argwohn gegenüber dem Verordnungsveto ist gewaltig. Insbesondere wird die Verletzung der Gewaltenteilung moniert sowie der Machtzuwachs des Parlamentes befürchtet. Der Artikel beleuchtet das Veto aus einer parlamentarisch-institutionellen Sichtweise. Mit einem Veto würde zwar der parlamentarische Einfluss vergrössert, ohne dass es dadurch zu einer tektonischen Machtverschiebung von der Regierung hin zum Parlament käme.

Les hauts revenus en Suisse depuis 1980: répartition et mobilité

Depuis 20 ans, les hauts revenus augmentent en Suisse. Le centile le plus riche des contribuables dispose de plus de 10% du revenu total. Même la crise financière internationale de 2008-2009 n’a pu interrompre la tendance mondiale d’augmentation des hauts revenus. Celle-ci est particulièrement marquée chez les super-riches, le top 0,01% ou les 450 contribuables les plus riches.

Die Topeinkommen in der Schweiz seit 1980: Verteilung und Mobilität

Seit 20 Jahren steigen die Topeinkommen in der Schweiz. Das Top 1% Prozent der Steurzahlenden verfügt inzwischen über mehr als 10% der Gesamteinkommen. Auch die globale Finanzkrise 2008-2009 hat dem weltweiten Aufwärtstrend bei den Topeinkommen keinen Abbruch getan. Besonders ausgeprägt ist der Anstieg unter den Superreichen, dem Top 0.01% oder den 450 reichsten Steuerzahlenden in der Schweiz.

Schwache Wahlbeteiligung nach Gemeindefusion

Die Anzahl Gemeinden in der Schweiz nimmt rasant ab. Seit 2000 wurden rund 800 von 2900 Schweizer Gemeinden aufgehoben. Die Reform der „Schule der Demokratie“ ist also in vollem Gange. Trotzdem wissen wir kaum, wie sich Fusionen auf die Gemeindedemokratie auswirken. In unserer Untersuchung zeigen wir, dass Fusionen das Funktionieren der lokalen Demokratie beeinflussen. Nach der Fusion beteiligen sich deutlich weniger Bürgerinnen und Bürger an Wahlen als vor der Fusion.

Quando il diritto di voto e quello di eleggibilità non coincidono

La rinuncia alla cittadinanza italiana da parte di Ignazio Cassis ha rilanciato il dibattito sulla portata dei diritti politici – e in particolare del diritto di eleggibilità – in Svizzera. Secondo Cassis, il suo era un atto dovuto – politicamente, anche se non giuridicamente – per essere eleggibile al Consiglio federale, mentre non vedeva nella doppia cittadinanza un ostacolo per votare e nemmeno per candidarsi al Parlamento federale. Questo episodio dimostra che non sempre il diritto di voto e quello di eleggibilità debbano coincidere.

Riforma della previdenza per la vecchiaia: bocciata a causa di troppi motivi concorrenti

Numerosi sono i motivi che hanno determinato la bocciatura della riforma della previdenza per la vecchiaia. Il motivo prevalente è stato il supplemento di 70 CHF, seguito dall’innalzamento dell’età pensionabile delle donne e dal pacchetto di misure previste. A ben vedere, nessuno di questi motivi, preso singolarmente, sarebbe stato sufficiente per affossare la riforma. Sommati, però, hanno fatto la grande differenza.

Rejet de la réforme des retraites : la somme d’un tout

La réforme des retraites a été rejetée pour de nombreuses raisons. Le supplément mensuel de 70 CHF a été le motif le plus souvent invoqué, suivi par le relèvement de l’âge de la retraite des femmes et, enfin, l’étendue du paquet de mesures prévue. Aucun de ces motifs n’aurait pu à lui seul réduire la réforme à néant, mais la somme de ceux-ci ont forcé la majorité.

Rentenreform: Viele Jäger sind des Hasen Tod

Die Rentenreform scheiterte an einer Vielzahl von Ablehnungsgründen. Am häufigsten wurde der Zuschlag von 70 CHF genannt, gefolgt von der Rentenaltererhöhung der Frauen und dem Umfang des Grosspakets. Keines dieser einzelnen Motive alleine hätte die Rentenreform zu Fall bringen können. In ihrer Summe aber ergaben sie eine Mehrheit. Dies zeigt die Analyse der Befragung von 1’511 Stimmberechtigten im Rahmen der VOTO-Studie zur eidgenössischen Abstimmung vom 24. September 2017. Die Studie wurde vom ZDA, von FORS und dem Befragungsinstitut LINK durchgeführt und von der Bundeskanzlei finanziert.

Szenarien für die neue Regierungszusammensetzung in Katalonien

Wie weiter in Katalonien? Am 21. Dezember finden Neuwahlen statt, doch ob diese eine Klärung der verfahrenen Situation bringen, ist höchst ungewiss. Unsere Wahlbörse zeigt die Wahrscheinlichkeiten der kommenden Regierungszusammensetzung. Zur Zeit sieht es danach aus, als würde wieder eine separatistische Regierung die Wahlen gewinnen, allerdings ohne auf eine absolute Mehrheit zu kommen.

Erwerbstätigkeit von Müttern in der Schweiz : Entwicklung und individuelle Faktoren

Seit 1980 hat sich die Erwerbsquote von Müttern mit Kindern im Vorschulalter fast verdreifacht. Trotz dieser ausgeprägten Veränderung zeigen sich auch heute noch starke regionale und soziodemographische Unterschiede in der Berufstätigkeit und Arbeitszeit junger Mütter. In diesem Beitrag analysieren wir die Entwicklung individueller Eigenschaften, welche die Arbeitsmarktbeteiligung von Müttern begünstigt oder erschwert haben können.

Le travail des mères en Suisse: évolution et déterminants individuels

Depuis 1980, le taux de mères d’enfants d’âge préscolaire qui exercent une activité professionnelle a presque triplé. Malgré cette évolution marquée, de fortes différences régionales et sociodémographiques persistent jusqu’à présent dans l’activité professionnelle et le temps de travail des jeunes mères. Dans cette contribution, nous analysons l’évolution des caractéristiques individuelles qui ont favorisé ou défavorisé la participation des mères au marché de l’emploi.

Ökonomische Gründe für den Erfolg separatistischer Parteien

In jüngster Zeit haben verschiedene separatistische Parteien in Europa von sich reden gemacht. Der Erfolg separatistischer Parteien wird neben kulturellen vor allem durch ökonomische Faktoren beeinflusst. Der relative Ressourcenreichtum einer Region spielt dabei eine entscheidende Rolle; neben natürlichen Ressourcen begünstigen auch eine gute geographische Lage, moderne Infrastruktur oder hoch gebildete Arbeitskräfte die Erfolgschancen separatistischer Bewegungen, wie unsere Untersuchung zeigt am Beispiel Schottlands zeigt.

Wie Parteien mit Vereinfachungen der Politik Wählerstimmen gewinnen

Journalisten und Beobachter suggerieren, dass die Verwendung einfacher Slogans und Sprache eine Kernsäule von Donald Trumps Kampagne zur Präsidentschaftswahl 2016 war. Einfache Messages für das Volk würden nicht nur die Aufmerksamkeit der Wähler gewährleisten, sondern auch Trumps Kontrahenten als vom Volk distanzierte Elite bloßstellen. Vor diesem Hintergrund haben wir untersucht, inwieweit politische Parteien in Deutschland und Österreich (1945-2013) diese Strategie verwenden und welche möglichen Konsequenzen die Vereinfachung des politischen Diskurses für Wähler hat.

Tiefe Wahlteilnahme von Schweizerinnen und Schweizern mit Migrationshintergrund – sind die Eltern schuld?

Personen mit Migrationshintergrund nehmen meist weniger an Wahlen teil als solche ohne Migrationshintergrund – auch in der Schweiz. Doch warum ist das so? Wie eine neue Untersuchung mit den Daten der Nachwahlbefragung der Schweizer Wahlstudie Selects zeigt, hängt dies vor allem mit dem politischen Verhalten der Eltern zusammen.   Die Wahlbeteiligung der Schweizerinnen und Schweizer

Zwischen Eliten- und Arbeiterpartei: Wen repräsentiert die SP?

Die Annahme, dass die Sozialdemokratische Partei der Schweiz eine «Elitenpartei» geworden sei, greift klar zu kurz. So zeigt sich, dass die Repräsentation der SP-Wählenden je nach betrachtetem Politikfeld variiert. Hochgebildete Personen werden insgesamt nur bei spezifischen Themen besser vertreten. Dementsprechend vertritt die SP teilweise auch bildungsfernere Personen in ihrer Wählerschaft. Um möglichst viele Bürgerinnen und

Vom Einfluss der Städte auf Bundesebene

Anders als die Kantone verfügen Gemeinden über keine Verfassungsinstitutionen, um auf die Bundespolitik Einfluss zu nehmen. Bedeutet dies aber, dass den (städtischen) Gemeinden überhaupt keine vertikalen Mitwirkungsmöglichkeiten offenstehen? In diesem Beitrag betrachten wir drei Kanäle möglicher kommunaler Mitbestimmung: Ämterkumulation, Einsitz in ausserparlamentarischen Kommissionen und Vernehmlassungsantworten. Je nachdem bestimmen die Städte schon heute oft mit.