Die SVP – die Männerpartei?

Unterstützen nur Männer die SVP? Meine Analyse zeigt, dass die geschlechtsspezifischen Unterschiede sowohl bei Wahlen als auch bei Abstimmungen über SVP-Initiativen und Referenden in die gleiche Richtung gehen. Frauen unterstützen die SVP zwar nicht überhaupt nicht, aber in einem geringeren Ausmass wie die Männer. Insgesamt ist die SVP als Partei attraktiver für Männer als für Frauen.

Rechtspopulismus und Migration: Hunde, die bellen, beissen nicht?

Unermüdlich und sehr erfolgreich beackern rechtspopulistische Parteien das Thema Migration. Mit ihrer Agenda bestimmen sie vielerorts den Ton der öffentlichen Migrationsdebatte – so aktuell auch die SVP mit der Durchsetzungsinitiative. Doch welchen Niederschlag finden rechtspopulistische Parteien mit ihrer ausländerskeptischen Agenda in der Integrationspolitik? Die Antwort erstaunt.

Wie es Daniel Jositsch in den Ständerat schaffte

Die Wähler der Kantonalzürcher SP hatten am 18. Oktober doppelt Grund zur Freude: Ihre Partei legte bei den Nationalratswahlen zu und ihrem Ständeratskandidat Daniel Jositsch gelang gar ein regelrechter Coup: Er schaffte das absolute Mehr im ersten Wahlgang. Das Nachsehen hatten die FDP und vor allem die SVP. Eine detaillierte Analyse des Wählerverhaltens von Thomas Milic zeigt auf, wie es dazu kam.

Die SeniorInnen – der heimliche Souverän?

Über 65-Jährige weisen die mit Abstand höchste Wahlbeteiligung auf und wählen im Schnitt deutlich konservativer als ihre jüngeren MitbürgerInnen. Aufgrund gestiegener Lebenserwartung und anhaltend tiefer Geburtenrate bilden sie zudem einen immer grösseren Teil der Stimmberechtigten. Ein Experiment mit Selects-Daten zeigt, wie sich die nationalen Parteistärken veränderten, wenn die jüngeren Generationen ihre Wahlcouverts fleissiger retournieren würden.

L’immense opportunité du PLR

Après “Rechtsrutsch”, c’est “concordance” qui devient le mot-clef de cette première session de la 50ème législature. Selon les plus optimistes, le retour de deux UDC au gouvernement va permettre une plus grande capacité d’action des autorités. Une autre conclusion est toutefois plus assurée: comme au Parlement, le PLR aura aussi au Conseil fédéral un rôle

Die Wahlfreiheit der Bundesversammlung: schon viele nicht-offizielle Bundesratskandidaten gewählt

Für die kommenden Bundesratswahlen wird die SVP mehrere Kandidaten nominieren. Dafür verlangt sie von der Bundesversammlung, dass ein offizieller Kandidat gewählt wird. Sonst werde diese Person – sofern sie denn die Wahl annehme – aus der Partei ausgeschlossen. Lange lief es im Schweizer Parlament umgekehrt: die Parteien nominierten nur einen einzigen Kandidaten, dafür wahrte die Bundesversammlung ihre Wahlfreiheit und wählte regelmässig auch nicht-offizielle Kandidaten. Der Druck, offizielle Kandidaten zu wählen, wurde allerdings nicht zuerst von der SVP aufgebaut, sondern von der SP.

Comment l’UDC a transformé la politique sociale en Suisse

La montée de l’UDC au cours des 20 dernières années a rendu les compromis plus difficiles dans la politique sociale. L’affaiblissement du centre, confirmé lors des élections fédérales, a privé la gauche et les syndicats d’alliés avec lesquels des alliances peuvent être conclues. Dans le domaine des retraites, les majorités parlementaires de droite se sont heurtés à des refus populaires car les électeurs UDC votent contre les élites du parti.