Kampagnentätigkeit bei verkehrspolitischen eidgenössischen Volksabstimmungen

Targeting ist in aller Munde – damit ist gemeint, dass die Finanzen politischer Kampagnen zielgerichtet eingesetzt werden. Investitionen lohnen sich dort, wo man sich Unterstützung verspricht: Also bei der eigenen Anhängerschaft oder bei Leuten, die sich von einer Vorlage besonders betroffen fühlen. Wie die folgende Analyse von Schweizer Verkehrsabstimmungen zeigt, werden in der Schweiz in den verschiedenen Kantonen unterschiedlichen Kampagnenstrategien angewendet.

Campagnes négatives – c’est le ton qui fait la musique 

Les campagnes négatives sont partout, de la récente élection Américaine aux votations fédérales en Suisse. Elles ont le pouvoir de mobiliser les citoyens, mais aussi d’augmenter le cynisme et creuser le fossé entre peuple et gouvernements. Bien qu’elles aient des résultats incertains, elles émanent de considérations stratégiques ainsi que de la personnalité des candidats.  

Wie Emotionen in der Politik Sinn stiften und die Partizipation fördern

Die Schweizer Politik ist besonders intensiv auf Partizipation und konstruktive Dialoge angewiesen. Der Medienwandel bietet hierfür gerade dank einfacher emotionaler und persönlicher Ansprache eine Chance. Emotionsbewirtschaftung auf Social Media dient dabei als Katalysator und fördert den Konsum etablierter Medienmarken zur vertieften Informationsbeschaffung.

Die Kampagnenstrategien der Parteien bei den Nationalratswahlen 2015

Die Wahlkampfstrategie der SVP hob sich auch 2015 vom Vorgehen anderer Parteien ab. Die Partei schaltete schweizweit die grösste Anzahl an Zeitungsinseraten und setzte – wie auch die FDP – auf eine prononciert national geführte Kampagne. Das zeigt die Analyse der Wahlinserate der eidgenössischen Wahlen 2015, die von Année Politique Suisse durchgeführt wurde.

Bundesratswahlen stehen immer mehr im medialen Fokus

Bundesratswahlen sind in den Medien ein grosses Thema, viel mehr als noch vor wenigen Jahrzehnten. Unsere Zeitreihe seit den 1960er Jahren zeigt, dass die zunehmende Aufmerksamkeit für Bundesratswahlen wohl nicht einfach daran liegt, dass der Bundesrat mächtiger und wichtiger geworden ist, sondern dass Bundesratswahlen für diejenigen Medien besonders attraktiv sind, die nach kommerziellen Medienlogiken funktionieren.