Der „Fall Carlos“ als Kollateralschaden der politischen Polarisierung

Im März steht «Carlos» einmal mehr vor Gericht. Der schweizweit bekannte Straftäter muss sich wegen versuchter schwerer Körperverletzung verantworten. Der Fall «Carlos» ist nichts anderes als ein Kollateralschaden eines zunehmend polarisierten politischen Systems. Aufgrund einer beispiellosen Kampagne in Medien und Politik folgten politische Akteure einer Handlungslogik, die primär dazu diente, persönlichen Schaden abzuwenden statt die Vorgaben des Jugendstrafrechts umzusetzen. Eine bedenkliche Entwicklung in einer Demokratie.