Ökonomische Gründe für den Erfolg separatistischer Parteien

In jüngster Zeit haben verschiedene separatistische Parteien in Europa von sich reden gemacht. Der Erfolg separatistischer Parteien wird neben kulturellen vor allem durch ökonomische Faktoren beeinflusst. Der relative Ressourcenreichtum einer Region spielt dabei eine entscheidende Rolle; neben natürlichen Ressourcen begünstigen auch eine gute geographische Lage, moderne Infrastruktur oder hoch gebildete Arbeitskräfte die Erfolgschancen separatistischer Bewegungen, wie unsere Untersuchung zeigt am Beispiel Schottlands zeigt.

Auch EU-Kommissare denken nicht “europäisch”

Die Briten haben entschieden: Grossbritannien soll die Europäische Union verlassen. Dieser Entscheid zwingt die EU, Vertragsänderungen und institutionelle Reformen vorzunehmen. Unsere Analyse zeigt, dass bisher nicht einmal die Kommissare in der Europäischen Kommission wirklich “europäisch” dachten. Das Projekt EU kann nur erfolgreich sein, wenn es sich wieder am alten Ideal der Subsidiarität ausrichtet und demokratischere Entscheidungsprozesse implementiert. Diese müssen unbürokratisch, transparent und möglichst nahe an der Bevölkerung sein, um ein Gleichgewicht zwischen nationalen Interessen und gesamteuropäischen Idealismus zu schaffen.

Entwicklungshilfe: Schaden oder Nutzen durch viele Geldgeber?

Es gilt unter Experten als etablierte Wahrheit, dass Entwicklungshilfe vor allem dann besser hilft, wenn möglichst wenige Akteure beteiligt sind. Unsere Untersuchung zeigt, dass es dafür keinen klaren Beleg gibt. Wenn viele Geldgeber in einem Land aktiv sind, muss dies nicht unbedingt bedeuten, dass sie schlecht koordiniert sind. Im Gegenteil: Es kann auch ein sinnvoller Wettbewerb entstehen.